Eine gute Webseite fühlt sich an wie ein gut sitzender Anzug: Sie passt, sie trägt sich leicht, und man vergisst, dass man sie anhat. Viele Maklerwebseiten fühlen sich eher an wie ein Anzug zwei Nummern zu groß – beeindruckend auf dem Bügel, unpraktisch im Alltag.
Woran du merkst, dass deine Seite nicht mehr richtig sitzt? Hier sind fünf Zeichen.
1. Du nutzt nur einen Bruchteil davon
Mehrsprachigkeit, Blog-Module, Dutzende Unterseiten, ein Mitgliederbereich – und genutzt werden am Ende die Startseite, die Objektliste und das Kontaktformular. Jede Funktion, die niemand braucht, muss trotzdem gepflegt, aktualisiert und bezahlt werden.
2. Kleine Änderungen werden zum Projekt
Eine neue Telefonnummer, ein anderes Teamfoto, ein Satz im Impressum – und jedes Mal brauchst du eine Agentur, ein Angebot und Geduld. Eine passende Webseite lässt dich solche Dinge selbst erledigen oder macht sie für deinen Dienstleister zur Fünf-Minuten-Aufgabe.
3. Die laufenden Kosten wachsen, der Nutzen nicht
Lizenzen, Premium-Plugins, Abos für Funktionen, die du einmal ausprobiert hast: Diese Posten summieren sich still und leise. Schau dir einmal im Jahr an, was du monatlich bezahlst – und was davon tatsächlich Anfragen bringt.
4. Sie ist langsam – vor allem auf dem Handy
Überladene Technik macht Seiten schwer. Und Interessenten schauen sich Objekte heute meist unterwegs auf dem Smartphone an. Wer dort zu lange wartet, ist weg – und Google merkt sich das auch.
5. Sie könnte zu jedem Büro gehören
Austauschbares Template, Standardfotos, Standardtexte: Wenn man dein Logo durch das eines Mitbewerbers ersetzen könnte, ohne dass es auffällt, verschenkst du deine wichtigste Stärke – deine eigene Persönlichkeit.
Welcher Stil passt zu dir? Wir haben 15 Designstile für Makler gefunden
Gerade der letzte Punkt ist uns wichtig. Denn „passend“ heißt nicht nur: nicht zu groß, nicht zu teuer. Es heißt auch: Die Seite sieht aus wie du.
Deshalb haben wir 15 Designstile für Makler zusammengestellt und jeden davon komplett durchgespielt – mit Logo, Exposé, Homepage, Farben und Schriften, am Beispiel einer fiktiven Musterfirma:
- Bauhaus – Geometrie, Primärfarben, Raster
- Minimalismus – Weißraum, Monochrom, Typografie
- Klassische Eleganz – Serif, Nachtgrün, Gold
- Skandinavisch-Natürlich – Leinen, Terrakotta, Groteske
- Editorial / Magazin – große Serif, Spalten
- Pop Art – Signalfarben, Kontur, laut
- Art Déco – Symmetrie, Gold, Ornament
- Industrial / Loft – Beton, Stahl, Schablone
- Dark Luxury – Schwarz, Champagner, diskret
- Tech / Datengetrieben – Dashboard, Kennzahlen
- Neo-Brutalismus – Rahmen, Neon, Mono
- Retro 70er – Erdtöne, Slab, Bögen
- Japandi – Holz, Leere, Asymmetrie
- Heimat / Regional – Wappen, Handwerk, Ort
- Mediterran – Kalkweiß, Bögen, Olive
Jeder Stil hat seine Stärken – und seine Grenzen. Wer im ländlichen Raum seit Jahrzehnten Höfe und Bauernhäuser vermittelt, fährt mit „Heimat / Regional“ oft besser als mit „Neo-Brutalismus“. Wer Familien in Neubauquartieren anspricht, findet sich eher im skandinavischen Stil wieder. Und wer diskret im Off-Market-Segment arbeitet, wird bei „Dark Luxury“ hellhörig.
Unser Tipp: Such dir zwei bis drei Stile aus, die zu deinem Markt passen. Darauf aufbauend entwickeln wir gemeinsam eine Richtung – bis zur fertigen Webseite, die genau so groß ist, wie sie sein muss.
Neugierig, welcher Stil zu dir passt? Im Erstgespräch gehen wir die 15 Designstile gemeinsam mit dir durch und schauen, welche zwei bis drei zu deinem Büro und deinem Markt passen.
Mehr zu unserem Ansatz findest du unter Webseiten.